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Unsere historische Chance!

31.01. - 13.02.19: Ins Rathaus, eintragen!
  • Nur wer ins Rathaus geht, gewinnt.
  • 1 Mio. müssen in die Rathäuser/Eintragungsorte.
  • Trage dein Rathaus-Date im Kalender ein!
  • Nimm alle Bekannten, Verwandten und Passanten mit.
  • Wir haben die historische Chance für Bayern!
  • In Bayern entsteht so das wirksamste Naturschutz- und Artenvielfalt-Gesetz der EU.
Jetzt anpacken für Artenvielfalt in Bayern!
  • Meldet euch jetzt: Wir brauchen Rathausheld*innen!
    31.01. - 13.02.: Ihr bringt Passanten in die Eintragungsorte
  • Über 80 Aktionsbündnisse in ganz Bayern warten auf Engagierte.
  • Prominente Ersteinträger gesucht!
  • Wir brauchen dringend Spenden für die Orga!
    Hier geht es zum Spenden…

Werde Rathausheld

Vom 31.01. – 13.02. Du schaffst es Passanten dafür zu gewinnen, 2 Minuten ihrer Zeit für die Artenvielfalt in Bayern zu investieren! Du bist vor Ort eine/r der vielen Rathauslotsen in das nächstgelegene Eintragungslokal. Mit euch wird die historische Chance Wirklichkeit. Was bringst du mit? 2 Stunden deiner Zeit. Dein Lohn? Held*in sein! Jetzt hier eintragen und mitmachen:

Rettet die Bienen! Für die gesamte Artenvielfalt in Bayern

Unsere Schwerpunkte:

1. Biotopverbund schaffen

Das Problem: Die einzelnen, lokalen Lebensräume (Biotope) sind nicht mehr verbunden. Menschliche Siedlungen, Straßen und leergeräumte Ackerlandschaften schlagen tödliche Schneisen, die für die meisten Arten unüberbrückbar sind. Inzucht ist die Folge, die Tiere werden anfällig für Krankheiten und sterben. Deshalb fordern wir: Schafft zusammenhängende Lebensräume, sog. Biotopverbünde.

2. Nachhaltige Ausbildung

Zu Unrecht wird derzeit die Schuld einseitig auf die Bauern geschoben. Die ganze Agrar-Förderungspolitik und auch die Ausbildung junger Landwirte ist seit Jahrzehnten falsch ausgerichtet. Statt das überlieferte bäuerliche Wissen über Zusammenhänge gelehrt zu bekommen, ist die Ausbildung auf Ertrag, Effizienz und „Smart Farming“ ausgerichtet. Die jungen Bauern lernen zwar alles über die chemische und mechanisierte Landwirtschaft, aber sie lernen wenig über die Folgen und Zusammenhänge und auch die Risiken für Mensch und Natur. Das muss geändert werden, sonst hat die Artenvielfalt keine Chance. Das fordert auch die Bundesregierung (BNE).

3. Mehr Transparenz

Wir wollen, dass die Bürger*innen Bayerns darüber informiert werden ob die Forderungen auch umgesetzt werden. Dafür ist der Landtag zuständig, nicht die Medien, die in der Regel Transparenz herstellen. Deshalb: Wir fordern, dass der Landtag jährliche Statusberichte über den Zustand der Arten und der Naturschönheit behandelt und veröffentlicht. So erfahren wir jedes Jahr, wie es um das ökologische Gleichgewicht bestellt ist. Nur so wird das neue Gesetz auch umgesetzt und angewendet.

4. Mehr öko, mehr Bio

Der Irrweg der export-orientierten Landwirtschaft führt zu einem dramatischen Artenrückgang; gleichzeitig müssen viele landwirtschaftliche Kleinbetriebe schließen. Die Folgen sind Agrarwüsten, gifthaltige Monokulturen und ein Verlust der Naturschönheit in unserer bayrischen Heimat. Der Artenschutz und die Unterstützung der bäuerlichen Landwirtschaft sind eng miteinander gekoppelt. Beide Seiten – Natur und Bauern – müssen gewinnen. Allem voran müssen Landwirte fair bezahlt werden, damit sie sich überhaupt noch um die Natur kümmern können.
Derzeit gibt es ca. 10% ökologisch bewirtschaftete Flächen. Wir fordern mind. 20% bis 2025. Außerdem muss der bayrische Staat als Vorbild vorangehen. Deshalb fordern wir, dass alle staatlichen Agrar- und Forstflächen umgestellt werden, auf eine ökologische Bewirtschaftung und nachhaltige Nutzung.

5. Mehr Blühwiesen

Mindestens 10% der Naturflächen müssen in Blühwiesen umgewandelt werden!
Aber, es blüht doch alles im Sommer, oder? Ja, aber meistens blüht es nicht durchgehend und oft sind es nicht die benötigten Futterquellen. Bienen und andere Bestäuber sind aber auf Vielfalt und Durchgängigkeit angewiesen. Eine Rapsmonokultur und zu satte Wiesen, auf denen fast nur noch der Löwenzahn blüht, sind kein gedeckter Tisch. Durch zu frühes und häufiges Mähen entstehen für die Insekten immer wieder Hungerperioden. Zuerst verhungern die Insekten, dann die Vögel, weil ihre Hauptnahrung, die Insekten, schon tot sind.

6. Weniger Pestizide

Weg von Neonicotinoiden und weniger Bayer/Monsanto „Pflanzenschutz“!
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die chemische Landwirtschaft die Artenvielfalt ruiniert und gleichzeitig die Gesundheit der Bauern gefährdet. Das Totschlagargument, dass die Ernährungssicherheit mit Methoden von gestern gefährdet wird, ist eine Lüge. Permakultur, Ökolandbau, robuste Saaten und ein gesunder Boden bringen genügend Ertrag für uns. Wir produzieren aber gigantische Exportmengen und hier müssen wir uns entscheiden: Wollen wir deutsche Erzeugnisse in China und Afrika zu Dumping-Preisen verkaufen? Sind wir bereit aus Profitgründen und fehlgesteuerte Agrarpolitik, Artensterben, Bodendegradierung und nitrithaltigem Trinkwasser zu akzeptieren? Das muss sich ändern!

Gesetzestext!

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Heute wird's poetisch: Wir zitieren Shakespeare und freuen uns sehr über diese Einsendung. Danke Hans-Werner und allen einen schönen Sonntag! 🐝🐰🐛🦋🐜🦗🕷🐍🦎☀️ ... MehrWeniger

Wir suchen noch Deine Unterstützung!
Werde Rathausheld*in!
Was das ist? Das sind Ehrenamtliche, die sich während der „heißen“ Phase des Volksbegehrens, vom 31.01. bis 13.02., vor den Rathäusern aufhalten, Passanten ansprechen und sie ermuntern ihre Unterschrift im Rathaus zu leisten. Bayernweit haben sich schon über 2.000 Personen registriert.

👉 volksbegehren-artenvielfalt.de/rathauslotse-werden/
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Wir unterstützen das Volksbegehren!

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Die neue Umweltbewegung

Das Volksbegehren Artenvielfalt ist ein breites Bündnis von engagierten Menschen, Organisationen und Unternehmen. Mehr als 100 Bündnispartner unterstützen das Volksbegehren Artenvielfalt. Getragen wird Rettet die Bienen! von der ÖDP (Initiatorin des Volksbegehrens), dem LBV (Landesbund für Vogelschutz) und den Grünen, Bayern. Wesentliche Mitunterstützer sind ABL Bayern, Bund Naturschutz Bayern, Landesverband Bayrischer Imker, LVÖ, Omnibus für direkte Demokratie, Protect the Planet und die Umweltstiftung.

1 Million Wahlberechtigte in Bayern müssen wir mobilisieren!

31.01. - 13.02.19.: Die einmalige und historische Chance zur Schaffung des wirksamsten Naturschutz- und Artenvielfalt-Gesetzes. Vorbild für Europa. 1 Million Wahlberechtigte müssen sich in den Rathäusern und Eintragungsorten eintragen. Wir haben die historische Chance für uns, unsere Kinder und eine lebenswerte Heimat. Vergesst eure Ausweise nicht!