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Wir haben es geschafft!

  • Fast 100.000 Unterschriften eingereicht!
  • 200 DemonstrantInnen vor dem Innenministerium
  • Die erste Phase ist erfolgreich abgeschlossen
  • Das Innenministerium hat Zeit bis Mitte November

Danke Bayern!

  • Noch immer kommen viele Unterschriften bei uns an
  • Höchste Beteiligung jemals in Bayern
  • Wir sind überglücklich und voller Freude!

Dranbleiben: So geht`s weiter in Phase 2

Berlin unterstützen!

Wir machen Dampf!

Auch wenn wir in Bayern auf den Entscheid des Innenministeriums warten müssen. Wir gehen auf die Straße. Wenn es sein muss, in Berlin.

Kommt auch zur Demo!

Hier geht es zu den weiteren Infos…

Artenvielfalt erhalten! Unsere Forderungen:

1. Biotopverbund schaffen

Das Problem: Die einzelnen, lokalen Lebensräume (Biotope) sind nicht mehr verbunden. Menschliche Siedlungen, Straßen und leergeräumte Ackerlandschaften schlagen tödliche Schneisen, die für die meisten Arten unüberbrückbar sind. Inzucht ist die Folge, die Tiere werden anfällig für Krankheiten und sterben. Deshalb fordern wir: Schafft zusammenhängende Lebensräume, sog. Biotopverbünde.

2. Nachhaltige Ausbildung

Zu Unrecht wird derzeit die Schuld einseitig auf die Bauern geschoben. Die ganze Agrar-Förderungspolitik und auch die Ausbildung junger Landwirte ist seit Jahrzehnten falsch ausgerichtet. Statt das überlieferte bäuerliche Wissen über Zusammenhänge gelehrt zu bekommen, ist die Ausbildung auf Ertrag, Effizienz und „Smart Farming“ ausgerichtet. Die jungen Bauern lernen zwar alles über die chemische und mechanisierte Landwirtschaft, aber sie lernen wenig über die Folgen und Zusammenhänge und auch die Risiken für Mensch und Natur. Das muss geändert werden, sonst hat die Artenvielfalt keine Chance. Das fordert auch die Bundesregierung (BNE).

3. Mehr Transparenz

Wir wollen, dass die Bürger*innen Bayerns darüber informiert werden ob die Forderungen auch umgesetzt werden. Dafür ist der Landtag zuständig, nicht die Medien, die in der Regel Transparenz herstellen. Deshalb: Wir fordern, dass der Landtag jährliche Statusberichte über den Zustand der Arten und der Naturschönheit behandelt und veröffentlicht. So erfahren wir jedes Jahr, wie es um das ökologische Gleichgewicht bestellt ist. Nur so wird das neue Gesetz auch umgesetzt und angewendet.

4. Mehr öko, mehr Bio

Der Irrweg der export-orientierten Landwirtschaft führt zu einem dramatischen Artenrückgang; gleichzeitig müssen viele landwirtschaftliche Kleinbetriebe schließen. Die Folgen sind Agrarwüsten, gifthaltige Monokulturen und ein Verlust der Naturschönheit in unserer bayrischen Heimat. Der Artenschutz und die Unterstützung der bäuerlichen Landwirtschaft sind eng miteinander gekoppelt. Beide Seiten – Natur und Bauern – müssen gewinnen. Allem voran müssen Landwirte fair bezahlt werden, damit sie sich überhaupt noch um die Natur kümmern können.
Derzeit gibt es ca. 10% ökologisch bewirtschaftete Flächen. Wir fordern mind. 25% bis 2025. Außerdem muss der bayrische Staat als Vorbild vorangehen. Deshalb fordern wir, dass alle staatlichen Agrar- und Forstflächen umgestellt werden, auf eine ökologische Bewirtschaftung und nachhaltige Nutzung.

5. Mehr Blühwiesen

Mindestens 10% der Naturflächen müssen in Blühwiesen umgewandelt werden!
Aber, es blüht doch alles im Sommer, oder? Ja, aber meistens blüht es nicht durchgehend und oft sind es nicht die benötigten Futterquellen. Bienen und andere Bestäuber sind aber auf Vielfalt und Durchgängigkeit angewiesen. Eine Rapsmonokultur und zu satte Wiesen, auf denen fast nur noch der Löwenzahn blüht, sind kein gedeckter Tisch. Durch zu frühes und häufiges Mähen entstehen für die Insekten immer wieder Hungerperioden. Zuerst verhungern die Insekten, dann die Vögel, weil ihre Hauptnahrung, die Insekten, schon tot sind.

6. Weniger Pestizide

Weg von Neonicotinoiden und weniger Bayer/Monsanto „Pflanzenschutz“!
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die chemische Landwirtschaft die Artenvielfalt ruiniert und gleichzeitig die Gesundheit der Bauern gefährdet. Das Totschlagargument, dass die Ernährungssicherheit mit Methoden von gestern gefährdet wird, ist eine Lüge. Permakultur, Ökolandbau, robuste Saaten und ein gesunder Boden bringen genügend Ertrag für uns. Wir produzieren aber gigantische Exportmengen und hier müssen wir uns entscheiden: Wollen wir deutsche Erzeugnisse in China und Afrika zu Dumping-Preisen verkaufen? Sind wir bereit aus Profitgründen und fehlgesteuerte Agrarpolitik, Artensterben, Bodendegradierung und nitrithaltigem Trinkwasser zu akzeptieren? Das muss sich ändern!

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Unser Gesetzesentwurf zum Volksbegehren Artenvielfalt

Ein Volksbegehren ist mehr als eine Petition. Eine Petition ist ein Appell an Verantwortliche: „Bitte hört auf uns…“ Mit einem Volksbegehren erlassen die Bürger Bayerns ein neues Gesetz. Der Gesetzestext wurde zusammen mit Expert*innen und Verwaltungsrecht-Spezialist*innen entwickelt.

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Hier seht ihr, was los ist:

++++Warten auf den Entscheid des Innenministeriums+++Direkte Demokratie+++ÖDP++++

Interessante Sendung, Demokratie und Digitalisierung

Barbara Bleisch diskutiert am "Philosophischen Stammtisch" mit Richard David Precht, Harald Welzer und Katja Gentinetta

www.youtube.com/watch?v=hdQhdJajQf8Barbara Bleisch diskutiert am "Philosophischen Stammtisch" mit Richard David Precht, Harald Welzer und Katja Gentinetta über die Digitalisierung. Die Digital...
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Wir unterstützen das Volksbegehren!

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Wahlkampf Thema Nr. 1

"Rettet die Bienen!" wurde initiiert von der ÖDP. Die ÖDP-Aktiven sind in ganz Bayern unterwegs  und sammeln Unterschriften! Das Volksbegehren Artenvielfalt ist aber auch ein breites Bündnis von Menschen und Organisationen.

Über 70 Bündnispartner unterstützen!

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Agnes Becker

Spitzenkandidatin für den Landtagswahlkampf der ÖDP erklärt, warum es so wichtig ist, dass unser Volksbegehren ein Erfolg wird.