Am 1. Tag des Eintragungszeitraums für das Volksbegehren tragen sich zahlreiche bayerische Prominente im Münchner Rathaus ein – Rahmenprogramm mit Musik.

 

Datum: 31. Januar 2019

Zeit: 10.00-12.00 Uhr

Treffpunkt: Marienplatz, München

 

Anwesend: u.a. Nina Eichinger (auch Moderation), Marcus H. Rosenmüller, Udo Wachtveitl, Michaela May, Jutta Speidel, Heinz-Josef Braun, Stefan Murr, Hannes Ringelstetter, La Brass Banda, Donikkl, 30-40 Bündnispartner, Trägerkreissprecher Dr. Norbert Schäffer

 

Am 31. Januar beginnt der Eintragungszeitraum für das „Volksbegehren Artenviefalt – Rettet die Bienen!“. In Ganz Bayern tragen sich an diesem Tag tausenden Bürger in ihren Rathäusern für ein besseres Naturschutzgesetz ein, darunter sind bayernweit auch viele Prominente aus Film, Fernsehen und Unterhaltung. Die prominenten Münchner Unterstützer treffen sich zur Eintragung im Rathaus auf dem Marienplatz und werden auf einer Bühne auch zu den Anwesenden sprechen. Das Rahmenprogramm bilden musikalische Einlagen, u.a. Hundling, etc. Bis zum 13.2. benötigt das Bündnis aus ÖDP, LBV, Bündnis 90/Die Grünen, BN und 170 weiteren Partner ca. 950.000 Unterschriften. Zusätzlich werden wir an Passanten „Ihren letzten Honig“ verteilen.

 

Der Termin ist besonders für die Bild- und Tonberichterstattung geeignet.

Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu können und bitten um Anmeldung unter presse@volksbegehren-artenvielfalt.de oder 09174-4775-7180 bzw. 0172-6873773:

 

Presseeinladung hier als PDF herunterladen


Hintergrundinformationen

Über das Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!
Das Volksbegehren ist ein Mittel der direkten Demokratie. Es ermöglicht Bürgern die Einbringung eines Gesetzesentwurfs in den Bayerischen Landtag. Die erste Hürde ist überwunden: Knapp 100.000 Menschen haben in der ersten Zulassungsphase für das Volksbegehren unterschrieben, im Oktober wurde es vom Innenministerium zugelassen. Jetzt müssen sich vom 31. Januar 2019 bis zum 13. Februar 2019 eine Million Wahlberechtigte persönlich in den Rathäusern in Listen eintragen, um das Volksbegehren Artenvielfalt erfolgreich zu machen. Online ist dies nicht möglich. Zur Eintragung muss der gültige Ausweis vorgelegt werden. Zum Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt – Rettet die Bienen! gehören die Ökologisch-Demokratische Partei Bayern (ÖDP), der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), das Bündnis 90/Die Grünen Bayern und der BUND Naturschutz in Bayern. Ein breites gesellschaftliches Bündnis von mehr als 160 Organisationen, Unternehmen, Verbänden und Parteien unterstützen diese direktdemokratische Initiative für ein neues Naturschutzgesetz in Bayern.

 

Die Kernforderungen des Volksbegehrens Artenvielfalt – Rettet die Bienen!
Ziel des Volksbegehrens ist es, Regelungen im bayerischen Naturschutzgesetz zu verankern, die die Artenvielfalt retten. Die Kernforderungen: die bayernweite Vernetzung von Lebensräumen für Tiere; die Erhaltung von Hecken, Bäumen und kleinen Gewässern in der Landwirtschaft; der Erhalt und die Schaffung blühender Randstreifen an allen Bächen und Gräben; der massive Ausbau der ökologischen Landwirtschaft; die Umwandlung von zehn Prozent aller Wiesen in Blühwiesen; die pestizidfreie Bewirtschaftung aller staatlichen Flächen; die Aufnahme des Naturschutzes in die Ausbildung von Land- und Forstwirten.

 

Die Aktionsbündnisse
Bayernweit kämpfen 80 Aktionsbündnisse in den Gemeinden für eine Wende im bayerischen Naturschutz. Alle Interessierten sind aufgefordert mitzumachen. Auf der Website des Volksbegehrens Artenvielfalt www.volksbegehren-artenvielfalt.de findet man die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen.

 

Das Artensterben
Wissenschaftliche Studien belegen, dass in Bayern immer mehr Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht oder bereits verschwunden sind. Besonders betroffen sind die Insekten, die unter anderem für das Überleben der Menschheit als Bestäuber von Nahrungspflanzen existenziell wichtig sind. In Deutschland sind knapp 50 Prozent aller Bienenarten bestandsbedroht oder bereits ausgestorben, über 75 Prozent aller Fluginsekten sind nicht mehr da und die Bestände an Schmetterlingen vielfach sogar noch stärker zurückgegangen, in einigen Regionen Bayerns teilweise um 70-90 Prozent. Unter anderem in Folge des Insektenschwundes leben in Bayern nur noch halb so viele Vögel wie vor 30 Jahren. Diese dramatische Entwicklung will das Volksbegehren Artenvielfalt stoppen.